Auf der Startbahn vor der Morgendämmerung Mein Atem versiegt unter diesem Helm Wenn Schnee fällt in dieser westlichen Stadt Weiß ich, dass du irgendwo singst Wir können nicht mehr Seite an Seite lachen Doch deine Stimme findet mich noch Sie erreicht sogar hier Hoch über dem Himmel Diese Flügel habe ich nicht gewählt Ich trug nur, was ich schützen musste Und doch ist der Himmel kalt Und ich flüstere deinen Namen erneut Wenn du weiter singst, kann auch ich weiterfliegen Selbst durch diese endlose Dunkelheit Ich zerbreche auch, genau wie du Doch ich weiß, wo ich hingehöre Unter diesem Himmel Ich glaube, du wartest dort Das stille Leuchten der Instrumente Gebete werden kürzer jedes Mal Ein Foto tief in meiner Brust Während ich auf das Signal zum Aufsteigen warte Ich erinnere mich, wie ich dich auf der Bühne sah Damals zitterten deine Hände Jetzt ist es umgekehrt Dein Lied hält mich fest Worte, die ich nie sagte Worte, die ich nie gebraucht hätte Sie werden vom Lärm verschluckt Während ich weiterfliege Auch hier oben kann ich nicht schreien Im Radio ist kein Platz für Gefühle Doch dein Lied allein Durchbricht diese Wolken Mein Grund zurückzukehren Ist längst genug Ich bin nicht furchtlos Ich habe so oft ans Ende gedacht Doch die Zukunft, von der du singst Lass ich nicht sterben in diesem Himmel Auch wenn meine Stimme dich nie erreicht Bitte erinnere dich daran Dein Lied Hat mich wirklich am Leben gehalten Eines Tages überquere ich den östlichen Himmel Und kehre zurück in diese westliche Stadt Ich sage: „Ich bin zu Hause“ Mit einem unbeholfenen Lächeln So wie früher Der Himmel, der auf die Morgendämmerung wartete Beginnt still sich zu verändern Das Licht, das dein Lied entzündete Wird zum Pfad, dem ich folge Das ist die Zukunft… Im sanften, zarten… Licht von dir So… dein Licht…
